Politik ruft Bauverein zum Rapport

RP Langenfeld (25.11.2017)

Mieterinitiative fordert Planungsstopp für Neubauprojekt im Martinsviertel.
>>> zum Artikel der RP <<<

Unser Kommentar

Was denn nun? Politik ruft zum "Rapport" - oder - wie im Artikel dann doch präziert: "Der Planungsausschuss beschloss einstimmig, BVL-Chef Huberus Dedeck um einen Bericht über die "wohnungsbaupolitische Ausrichtung" der Genossenschaft zu bitten." Sei's drum: "Rapport" oder "Bitte" - der Bauverein wird "antreten, so Herr Dedeck. Wer die Artikel bis hierher verfolgt haben sollte, wird erkannt haben, dass Aufklärung und Erklärung im jetzigen Stadium mehr als nötig ist. Angeblich soll lt. RP-Artikel der Ausschussvorsitzende Herr Georg Loer geäußert haben, dass diese Bebauung so nicht kommen würde, weil sie dem Strategiekonzept widerspreche. Also, auf den Punkt gebracht: die Bebauung eines Grundstückes des Bauvereins bei Unterschreitung des durch die Stadt vorgebenen Grenzwertes für Grundflächenzahl von 40% (nämlich 35%) und der Planung für 36 Sozialwohnungen ist nur deshalb insgesamt abzulehnen, weil zusätzlich noch 14 weitere Wohnungen, die nicht im sozialen Wohnungsbau errichtet werden sollen, geplant sind und dieses den Herren des Rates nicht rechtzeitig durch ihre eigene Verwaltung bekanntgemacht wurde? Was soll denn das nun wieder? Erst biiten die Ratsherren und -damen den "Partner" (s.o. Artikel vom 3.2.2016) Bauverein Langenfeld, eine Planung vorzunehmen und, nachdem diese - absehbar - einigen Bürgern nicht gefällt, bittet man ihn zum "Rapport". Wir finden, wie der Volksmund schon sagt: "Der Ton macht die Musik." Und hier wird der Ton nicht nur schrill, sondern auch noch unsachlich.

Deshalb hat der Bauverein auch eine Stellungnahme zu diesem Rapport-Artikel an die Rheinische Post geschickt, um seinen Standpunkt näher zu erläutern. Was dabei herausgekommen ist? Nun, wieder nur Senf: >>> vgl. Artikel vom 2.12.2017 <<<